Jun 2006

Manchmal

heym

Manchmal, wenn ein Vogel ruft
Oder ein Wind geht in den Zweigen
Oder ein Hund bellt im fernnsten Gehöft,
Dann muß ich lange lauschen und schweigen.

Meine Seele flieht zurück,
bis wo vor tausend vergessenen Jahren
Der Vogel und der wehende Wind
mir ähnlich und meine Brüder waren.

Meine Seele wird Baum
Und ein Tier und ein Wolkenweben.
Verwandelt und fremd kehrt sie zurück
Und fragt mich. Wie soll ich Antwort geben?

Hermann Hesse
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De foto van opa en oma

Als ik een kind van een jaar of tien
mijn foto van opa en oma laat zien,

dan zegt zo’n kind, een beetje bedeesd:
‘Wat zijn dat een deftige mensen geweest.’

Maar ze waren niet deftig, geen graaf en gravin,
ze moesten gewoon de textielfabriek in.

Al voordat de zon was opgegaaan,
moesten ze in de textielfabriek staan

tot lang nadat hij weer onderging:
voor hen was de zon een zondagsding.

Hoe komen ze dan zo deftig en fier
op die foto van glanzend papier?

Willem Wilmink
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Een gedicht van Fernando Pessoa.

pessoa

Toen ik je nog niet had
Hield ik van de natuur zoals een kalme monnik houdt van Christus...
Nu houd ik van de natuur
Zoals een kalme monnik van de Maagd Maria houdt,
Religieus, op mijn manier, als vroeger,
Maar op andere, meer ontroerde en meer nabije wijze.
Ik zie de rivieren beter als ik met jou door de velden ga
Tot aan de oever der rivieren;
Naast jou zittend, kijkend naar de wolken,
Kijk ik beter naar de wolken...
Jij hebt de natuur mij niet ontnomen...
Jij hebt de natuur voor mij in niets veranderd...
Jij hebt de natuur heel dicht bij mij gebracht.
Omdat jij bestaat zie ik haar beter, maar als natuur dezelfde,
Omdat jij mij liefhebt, heb ik haar net zo lief, maar meer,
Omdat jij mij kiest om je te hebben en lief te hebben,
Hebben mijn ogen haar langer aanschouwd
En boven alle dingen.
Ik heb geen spijt van wie ik vroeger was
Omdat ik die nog ben.
Ik heb slechts spijt je vroeger niet te hebben liefgehad.

Fernando Pessoa
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Gitana, gitana

MECKI gitane marcel van gunst

Femme de feu, femme de flammes
Couleur de sang d'un coeur ouvert
Comme un poignard entrant dans l'âme
Ton regard transperce la chair
A peine enfant et déjà fille
Et mûre avant d'être pubère
Quand tu marches sous ta mantille
Les hommes voient
Naître avec toi
Tous les enfers

Fille du vent et du soleil
Lorsque tu chantes et que tu danses
Avec une fleur à l'oreille
Tu assassines l'assistance
Gitana, gitana, gitana
Et quand les machos Espagnols
Claquant des mains rythment tes jeux
Des talons tu frappes le sol
Gitana, gitana, gitana, gita ha va va va va na
Et fais l'amour
Et fais l'amour avec les yeux

Cheveux noirs et regard de braise
Le teint mat de vivre au grand air
Roulant des hanches très à l'aise
Tu te fais vagues sur la mer
Tes seins dansent sous ton corsage
Et tout en toi devient charnel
Et quand tu les frôles au passage
Les hommes meurent
De ton odeur
De poivre et de miel

Fille du vent et du soleil
Lorsque tu chantes et que tu danses
Avec une fleur à l'oreille
Tu assassines l'assistance
Gitana, gitana, gitana
Et quand les machos Espagnols
Claquant des mains rythment tes jeux
Des talons tu frappes le sol
Gitana, gitana, gitana, gita ha va va va va na
Et fais l'amour
Et fais l'amour avec les yeux

MP3 at:
http://www.marcelvangunst.net/music/gitana.mp3

© Charles Aznavour
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Weißt du, wieviel Sternlein stehen

Weißt du, wieviel Sternlein stehen

Weißt du, wieviel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt ?
Weißt du, wieviel Wolken gehen weit hinüber alle Welt ?
Gott, der Herr, hat sie gezählet, daß ihm auch nicht eines fehlet
an der ganzen großen Zahl, an der ganzen großen Zahl.

Weißt du, wieviel Mücklein spielen in der heißen Sonnenglut,
wieviel Fischlein auch sich kühlen in der hellen Wasserflut ?
Gott, der Herr, rief sie beim Namen, daß sie all ins Leben kamen,
daß sie nun so fröhlich sind, daß sie nun so fröhlich sind.

Weißt du, wieviel Kindlein frühe stehn aus ihren Betten auf,
daß sie ohne Sorg und Mühe fröhlich sind im Tageslauf ?
Gott im Himmel hat an allen seine Lust, sein Wohlgefallen,
kennt auch dich und hat dich lieb, kennt auch dich und hat dich lieb.
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Der Juni



Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.
Kaum schrieb man sechs Gedichte,
Ist schon ein halbes Jahr herum
Und fühlt sich als Geschichte.
Die Kirschen werden reif und rot,
Die süßen wie die sauern.
Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,
So sehr wir es bedauern.

Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr,
Wird, bestenfalls, Erfahrung.

Es wird und war. Es war und wird.
Aus Kälbern werden Rinder
Und, weil's zur Jahreszeit gehört,
Aus Küssen kleine Kinder.

Die Vögel füttern ihre Brut
Und singen nur noch selten.
So ist's bestellt in unsrer Welt,
Der besten aller Welten.

Spät tritt der Abend in den Park,
Mit Sternen auf der Weste.
Glühwürmchen ziehn mit Lampions
Zu einem Gartenfeste.

Dort wird getrunken und gelacht
In vorgerückter Stunde
Tanzt dann der Abend mit der Nacht
Die kurze Ehrenrunde.

Am letzten Tische streiten sich
Ein Heide und ein Frommer,
Ob's Wunder oder keine gibt.
Und nächstens wird es Sommer.

Erich Kästner
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Today I visited the Zollverein Coal Mine Industrial Complex in Essen together with Sandra, Karen, Paula and Uli.

zeche zollverein essen
http://whc.unesco.org/pg.cfm?cid=31&id_site=975
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Ich bin heute aber auch wieder ein Schelm...

erhardt
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