poetry

Morgen wolln wir Schlitten fahren

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Morgen wolln wir Schlitten fahren,
morgen um halb neune
spann ich meine Schimmel ein,
faht ich ganz alleine.
Ganz alleine fahr ich nit,
da nehm ich meine Gretel mit.
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Im Nebel

bad_bentheim_nevel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unenntrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

Hermann Hesse
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Für Sandra!

Der Herbstwind

Der Herbstwind rüttelt die Bäume,
Die Nacht ist feucht und kalt;
Gehüllt im grauen Mantel,
Reite ich einsam im Wald.

Und wie ich reite, so reiten
Mir die Gedanken voraus;
Sie tragen mich leicht und luftig
Nach meiner Liebsten Haus.

Die Hunde bellen, die Diener
Erscheinen mit Kerzengeflirr;
Die Wendeltreppe stürm ich
Hinauf mit Sporengeklirr.

Im leuchtenden Teppichgemache,
Da ist es so duftig und warm,
Da harret meiner die Holde -
Ich fliege in ihren Arm.

Es säuselt der Wind in den Blättern,
Es spricht der Eichenbaum:
Was willst du, törichter Reiter,
Mit deinem törichten Traum?

Heinrich Heine
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NOVEMBER

herfst
Het regent en het is november:
Weer keert het najaar en belaagt
Het hart, dat droef, maar steeds gewender,
Zijn heimelijke pijnen draagt.
En in de kamer, waar gelaten
Het daaglijks leven wordt verricht,
Schijnt uit de troosteloze straten
Een ongekleurd namiddaglicht.
De jaren gaan zoals zij gingen,
Er is allengs geen onderscheid
Meer tussen dove erinneringen
En wat geleefd wordt en verbeid.
Verloren zijn de prille wegen
Om te ontkomen aan den tijd;
Altijd november, altijd regen,
altijd dit lege hart, altijd.

J.C. Bloem
uit: Media Vita, 1931
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HERBST

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Schon ins Land der Pyramiden
Flohn die Störche übers Meer;
Schwa]benflug ist längst geschieden,
Auch die Lerche singt nicht mehr.

Seufzend in geheimer Klage
Streift der Wind das letzte Grün
Und die süßen Sommertage
Ach, sie sind dahin, dahin!

Nebel hat den Wald verschlungen,
Der dein stillstes Glück gesehn;
Ganz in Duft und Dämmerungen
Will die schöne Welt vergehn.

Nur noch einmal bricht die Sonne
Unaufhaltsam durch den Duft,
Und ein Strahl der alten Wonne
Rieselt über Tal und Kluft.

Und es leuchten Wald und Heide,
Daß man sicher glauben mag,
Hinter allem Winterleide
Lieg‘ ein ferner Frühlingstag.

Theodor Storm
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Der Herbsttag

voss_hey_herbst

Die Bäume stehn der Frucht entladen,
Und gelbes Laub verweht ins Tal;
Das Stoppelfeld in Schimmerfaden
Erglänzt am niedern Mittagsstrahl.
Es kreist der Vögel Schwarm, und ziehet;
Das Vieh verlangt zum Stall, und fliehet
Die magern Aun, vom Reife fahl.
O geh am sanften Scheidetage
Des Jahrs zu guter letzt hinaus;
Und nenn ihn Sommertag und trage
Den letzten schwer gefundnen Strauß.
Bald steigt Gewölk, und schwarz dahinter
Der Sturm, und sein Genoß, der Winter,
Und hüllt in Flocken Feld und Haus.

Ein weiser Mann, ihr Lieben, haschet
die Freuden im Vorüberfliehn,
Empfängt, was kommt unüberraschet,
Und pflückt die Blumen, weil sie blühn.
Und sind die Blumen auch verschwunden;
So steht am Winterherd umwunden
Sein Festpokal mit Immergrün.

Noch trocken führt durch Tal und Hügel
Der längst vertraute Sommerpfad.
Nur rötlich hängt am Wasserspiegel
Der Baum, den grün ihr neulich saht.
Doch grünt der Kamp vom Winterkorne;
Doch grünt beim Rot der Hagedorne
Und Spillbeern, unsre Lagerstatt!

So still an warmer Sonne liegend,
Sehn wir das bunte Feld hinan,
Und dort, auf schwarzer Brache pflügend,
Mit Lustgepfeif, den Ackermann:
Die Kräh'n in frischer Furche schwärmen
Dem Pfluge nach, und schrein und lärmen;
Und dampfend zieht das Gaulgespann.

Natur, wie schön in jedem Kleide!
Auch noch im Sterbekleid wie schön!
Sie mischt in Wehmut sanfte Freude,
Und lächelt tränend noch im Gehen.
Du, welkes Laub, das niederschauert,
Du Blümchen, lispelst: Nicht getrauert!
Wir werden schöner auferstehn!

Voss, Johann Heinrich (1751-1826)
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Herbst

marcel van gunst

Im Herbst beginnt zu sterben,
was Frühling einst gebar.
Der letzten Rose Werben
kommt meinem Herz nicht nah.

Der Morgengruß der Lerche
ist längst Vergangenheit.
Was Schwalben mir gesungen,
liegt schon unendlich weit.

Mein Herz ist voller Wehmut,
voll Traurigkeit mein Sinn.
Ich geb’ mich ganz der Sehnsucht,
dem langen Sterben hin.

Die Nebelschwaden hüllen
mich in ein Totenkleid.
Die Seele kann entschwinden,
entflieh’n dem Erdenleid.

von ©Annegret Kronenberg
http://www.gedichte-garten.de/
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Nazomer

herfst_gedicht_scheltema

Vaag drijft door de open deur
De bleeke avondwind
Een bitter killen geur -
Alsof de herfst begint.

Vaag, als een vallend blad,
Daalt door mijn leegen geest
Herinnering aan wat
Wel eenmaal is geweest.

't Is of mijn hart verstomt
En of ik stil verga,
't Is of de herfst al komt -
Hij komt weldra - weldra!

C.S. Adama van Scheltema
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Herbst

hey_herbstsonne

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

Rainer Maria Rilke
aus: Das Buch der Bilder
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Op een zwijn.

Kees_stip

©Kees Stip
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Im September

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Wir wollen in den Nußbusch gehn
Und dort einmal zum Rechten sehn.
Das Eichhorn und der Häher
Sind arge Nüssespäher,
Der Buntspecht und die Haselmaus,
Die lieben auch den Nusskernschmaus!
Sie nagen und sie zwicken,
Sie hacken und sie picken,
Und wer nicht kommt zur rechten Zeit,
Geht, wie ihr wisst, der Mahlzeit queit.

Wir wollen in den Garten gehen
Und dort einmal zum Rechten sehn.
Zur Nachtzeit war es windig!
Nun seht nur her! Was find ich
Im sand'gen Steig, im grünen Gras,
Bald hier, bald dort? Was ist denn das?
Äpfel mit rothen Stirnen
Und goldgestreifte Birnen!
Und dort beim Eierpflaumenbaum ...
O seht nur hin! Man glaubt es kaum!

Wir wollen an den Zaun hin gehn
Und dort einmal zum Rechten sehn.
Was steht denn gleich dahinter?
O seht, zwei arme Kinder!
Sie ladet hinter ihrem Haus
Kein Garten ein zu frohem Schmaus.
Da sollte man doch denken:
Heut' gibt's was zu verschenken!
Und merkt ihr erst, wie wohl das thut,
Da schmeckt es euch noch mal so gut!

Heinrich Seidel
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Sterne und Träume

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Weißt Du noch,
wie ich Dir die Sterne vom Himmel
holen wollte,
um uns einen Traum zu erfüllen?
Aber
Du meintest,
sie hingen viel zu hoch ...!
Gestern
streckte ich mich zufällig
dem Himmel entgegen,
und ein Stern fiel
in meine Hand hinein.
Er war noch warm
und zeigte mir,
daß Träume vielleicht nicht sofort
in Erfüllung gehen;
aber irgendwann ...?!

© Markus Bomhard
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Abendlandschaft

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Der Hirt blast seine Weise,
Von fern ein Schuß noch fällt,
Die Wälder rauschen leise
Und Ströme tief im Feld.

Nur hinter jenem Hügel
Noch spielt der Abendschein -
O hätt ich, hätt ich Flügel,
Zu fliegen da hinein!

Joseph von Eichendorff
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Sommermittag

Hey_sommer

Nun ist es still um Hof und Scheuer,
Und in der Mühle ruht der Stein;
Der Birnenbaum mit blanken Blättern
Steht regungslos im Sonnenschein.

Die Bienen summen so verschlafen;
Und in der offnen Bodenluk',
Benebelt von dem Duft des Heues,
Im grauen Röcklein nickt der Puk.

Der Müller schnarcht und das Gesinde,
Und nur die Tochter wacht im Haus;
Die lachet still und zieht sich heimlich
Fürsichtig die Pantoffeln aus.

Sie geht und weckt den Müllerburschen,
Der kaum den schweren Augen traut:
Nun küsse mich, verliebter Junge;
Doch sauber, sauber! nicht zu laut.

Theodor Storm
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Wenn im Sommer

paul_hey_sommer

Wenn im Sommer der rote Mohn
wieder glüht im gelben Korn,
wenn des Finken süßer Ton
wieder lockt im Hagedorn,
wenn es wieder weit und breit
feierklar und fruchtstill ist,
dann erfüllt sich uns die Zeit,
die mit vollen Massen misst.

Dann verebbt, was uns bedroht,
dann verweht, was uns bedrückt,
über dem Schlangenkopf der Not
ist das Sonnenschwert gezückt.
Glaube nur, es wird geschehn!
Wende nicht den Blick zurück!
Wenn die Sommerwinde wehn,
werden wir in Rosen gehn,
und die Sonne lacht uns Glück!

Otto Bierbaum (1865-1910)
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Badende Elfe

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Dämmernd liegt der Sommerabend
Über Wald und grünen Wiesen;
Goldner Mond im blauen Himmel
Strahlt herunter, duftig labend.

An dem Bache zirpt die Grille,
Und es regt sich in dem Wasser,
Und der Wandrer hört ein Plätschern
Und ein Atmen in der Stille.

Dorten, an dem Bach alleine,
Badet sich die schöne Elfe;
Arm und Nacken, weiß und lieblich,
Schimmern in dem Mondenscheine.

Heinrich Heine
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Guter Rat

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An einem Sommermorgen
da nimm den Wanderstab,
es fallen deine Sorgen
wie Nebel von dir ab.

Des Himmels heitere Bläue
lacht dir ins Herz hinein,
und schließt, wie Gottes Treue,
mit seinem Dach dich ein.

Rings Blüten nur und Triebe
und Halme von Segen schwer,
Dir ist, als zöge Liebe
des Weges nebenher.

So heimisch alles klinget,
als wir im Vaterhaus,
und über die Lerchen schwinget
die Seele sich hinaus.

Theodor Fontane
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Der Sommer

hey-sommerabend

Das Erntefeld erscheint, auf Höhen schimmert
Der hellen Wolke Pracht, indes am weiten Himmel
In stiller Nacht die Zahl der Sterne flimmert,
Groß ist und weit von Wolken das Gewimmel.

Die Pfade gehn entfernter hin, der Menschen Leben,
Es zeiget sich auf Meeren unverborgen,
Der Sonne Tag ist zu der Menschen Streben
Ein hohes Bild, und golden glänzt der Morgen.

Mit neuen Farben ist geschmückt der Gärten Breite,
Der Mensch verwundert sich, daß sein Bemühn gelinget,
Was er mit Tugend schafft, und was er hoch vollbringet,
Es steht mit der Vergangenheit in prächtigem Geleite.

Friedrich Hölderlin
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An einem schönen Sommerabende

marcel van gunst

Lieblich senkt die Sonne sich,
Alles freut sich wonniglich
In des Abends Kühle!
Du gibst jedem Freud und Rast,
Labst ihn nach des Tages Last
Und des Tages Schwüle.

Horch, es lockt die Nachtigall,
Und des Echos Widerhall
Doppelt ihre Lieder!
Und das Lämmchen hüpft im Tal,
Freude ist jetzt überall,
Wonne senkt sich nieder!

Wonne in des Menschen Brust,
Der der Freud ist sich bewußt,
Die ihm Gott gegeben,
Die du jedem Menschen schufst,
Den aus nichts hervor du rufst´
Auf zum ew'gen Leben.

Theodor Storm
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Sommer

marcel van gunst

Zwischen Roggenfeld und Hecken
Führt ein schmaler Gang;
Süßes, seliges Verstecken
Einen Sommer lang.

Wenn wir uns von ferne sehen,
Zögert sie den Schritt,
Rupft ein Hälmchen sich im Gehen,
Nimmt ein Blättchen mit.

Hat mit Ähren sich das Mieder
Unschuldig geschmückt,
Sich den Hut verlegen nieder
In die Stirn gedrückt.

Finster kommt sie langsam näher,
Färbt sich rot wie Mohn;
Doch ich bin ein feiner Späher,
Kenn die Schelmin schon.

Noch ein Blick in Weg und Weite,
Ruhig liegt die Welt,
Und es hat an ihre Seite
Mich der Sturm gestellt.

Zwischen Roggenfeld und Hecken
Führt ein schmaler Gang;
Süßes, seliges Verstecken
Einen Sommer lang.

Detlev von Liliencron
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Manchmal

heym

Manchmal, wenn ein Vogel ruft
Oder ein Wind geht in den Zweigen
Oder ein Hund bellt im fernnsten Gehöft,
Dann muß ich lange lauschen und schweigen.

Meine Seele flieht zurück,
bis wo vor tausend vergessenen Jahren
Der Vogel und der wehende Wind
mir ähnlich und meine Brüder waren.

Meine Seele wird Baum
Und ein Tier und ein Wolkenweben.
Verwandelt und fremd kehrt sie zurück
Und fragt mich. Wie soll ich Antwort geben?

Hermann Hesse
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De foto van opa en oma

Als ik een kind van een jaar of tien
mijn foto van opa en oma laat zien,

dan zegt zo’n kind, een beetje bedeesd:
‘Wat zijn dat een deftige mensen geweest.’

Maar ze waren niet deftig, geen graaf en gravin,
ze moesten gewoon de textielfabriek in.

Al voordat de zon was opgegaaan,
moesten ze in de textielfabriek staan

tot lang nadat hij weer onderging:
voor hen was de zon een zondagsding.

Hoe komen ze dan zo deftig en fier
op die foto van glanzend papier?

Willem Wilmink
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Een gedicht van Fernando Pessoa.

pessoa

Toen ik je nog niet had
Hield ik van de natuur zoals een kalme monnik houdt van Christus...
Nu houd ik van de natuur
Zoals een kalme monnik van de Maagd Maria houdt,
Religieus, op mijn manier, als vroeger,
Maar op andere, meer ontroerde en meer nabije wijze.
Ik zie de rivieren beter als ik met jou door de velden ga
Tot aan de oever der rivieren;
Naast jou zittend, kijkend naar de wolken,
Kijk ik beter naar de wolken...
Jij hebt de natuur mij niet ontnomen...
Jij hebt de natuur voor mij in niets veranderd...
Jij hebt de natuur heel dicht bij mij gebracht.
Omdat jij bestaat zie ik haar beter, maar als natuur dezelfde,
Omdat jij mij liefhebt, heb ik haar net zo lief, maar meer,
Omdat jij mij kiest om je te hebben en lief te hebben,
Hebben mijn ogen haar langer aanschouwd
En boven alle dingen.
Ik heb geen spijt van wie ik vroeger was
Omdat ik die nog ben.
Ik heb slechts spijt je vroeger niet te hebben liefgehad.

Fernando Pessoa
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Weißt du, wieviel Sternlein stehen

Weißt du, wieviel Sternlein stehen

Weißt du, wieviel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt ?
Weißt du, wieviel Wolken gehen weit hinüber alle Welt ?
Gott, der Herr, hat sie gezählet, daß ihm auch nicht eines fehlet
an der ganzen großen Zahl, an der ganzen großen Zahl.

Weißt du, wieviel Mücklein spielen in der heißen Sonnenglut,
wieviel Fischlein auch sich kühlen in der hellen Wasserflut ?
Gott, der Herr, rief sie beim Namen, daß sie all ins Leben kamen,
daß sie nun so fröhlich sind, daß sie nun so fröhlich sind.

Weißt du, wieviel Kindlein frühe stehn aus ihren Betten auf,
daß sie ohne Sorg und Mühe fröhlich sind im Tageslauf ?
Gott im Himmel hat an allen seine Lust, sein Wohlgefallen,
kennt auch dich und hat dich lieb, kennt auch dich und hat dich lieb.
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Der Juni



Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.
Kaum schrieb man sechs Gedichte,
Ist schon ein halbes Jahr herum
Und fühlt sich als Geschichte.
Die Kirschen werden reif und rot,
Die süßen wie die sauern.
Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,
So sehr wir es bedauern.

Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr,
Wird, bestenfalls, Erfahrung.

Es wird und war. Es war und wird.
Aus Kälbern werden Rinder
Und, weil's zur Jahreszeit gehört,
Aus Küssen kleine Kinder.

Die Vögel füttern ihre Brut
Und singen nur noch selten.
So ist's bestellt in unsrer Welt,
Der besten aller Welten.

Spät tritt der Abend in den Park,
Mit Sternen auf der Weste.
Glühwürmchen ziehn mit Lampions
Zu einem Gartenfeste.

Dort wird getrunken und gelacht
In vorgerückter Stunde
Tanzt dann der Abend mit der Nacht
Die kurze Ehrenrunde.

Am letzten Tische streiten sich
Ein Heide und ein Frommer,
Ob's Wunder oder keine gibt.
Und nächstens wird es Sommer.

Erich Kästner
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Wakker worden

slapen_weblog

De ochtend raakt je aan in licht
en nauwelijks merkbaar gapen
ik stop je in gedicht
omdat ik wil bewaren
je adem en zoals je ligt nog
eventjes wilt slapen

©Lidy Peters
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De maan is al boven de seringen

sering_weblog

De maan is al boven de seringen;
        De stralen hellen de kruinen langs...
De nachtegaal houdt zich stil van zingen
        Tot de hof verlucht staat van haar glans.

Tot de donkere tuin als een ijle beker
        Tintelt vol licht, dofgouden wijn,
En als slaapwandelaars onzeker
        De rozen ontwaken in den schijn...

Ik weet niet wat ik meer moet vreezen,
        De nachtegaal met haar luide klacht,
Of de stille maan die droomt volrezen
        Over de witte rozenpracht...

Laat doof en blind mij - ik kan niet dragen
        Den telkens valschen dageraad...
Wanneer zal eindlijk mijn zon weêr dagen,
        Die alle schemerschoon verslaat?

P.C. Boutens (1870-1943)
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Wat is geluk

Omdat geluk een herinnering is
bestaat het geluk omdat tevens
het omgekeerde het geval is,

ik bedoel dit: omdat het geluk ons
herinnert aan het geluk achtervolgt het
ons en daarom ontvluchten wij het

en omgekeerd, ik bedoel dit: dat wij
het geluk zoeken omdat het zich
verbergt in onze herinnering en

omgekeerd, ik bedoel dit: het geluk
moet ergens en ooit zijn omdat wij dit
ons herinneren en dit ons herinnert.

Rutger Kopland
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Glück

Solang du nach dem Glücke jagst,
Bist du nicht reif zum Glücklichsein,
Und wäre alles Liebste dein.

Solang du um Verlornes klagst
Und Ziele hast und rastlos bist,
Weißt Du noch nicht, was Friede ist.

Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,
Nicht Ziel mehr noch Begehren kennst,
Das Glück nicht mehr mit Namen nennst,

Dann reicht dir des Geschehens Flut
Nicht mehr ans Herz, und deine Seele ruht.

Hermann Hesse
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Liggen in de zon

weblog_andreus

Ik hoor het licht het zonlicht pizzicato
de warmte spreekt weer tegen mijn gezicht
ik lig weer dat gaat zo maar niet dat gaat zo
ik lig weer monomaan weer monodwaas van licht
Ik lig languit lig in mijn huid te zingen
lig zacht te zingen antwoord op het licht
lig dwaas zo dwaas niet buiten mensen dingen
te zingen van het licht dat om en op mij ligt
Ik lig hier duidelijk zeer zuidelijk lig zonder
te weten hoe of wat ik lig alleen maar stil
ik weet alleen het licht van wonder boven wonder
ik weet alleen maar alles wat ik weten wil.

Hans Andreus
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Wiese

weblog_novalis

Es färbte sich die Wiese grün
Und um die Hecken sah ich blühn,
Tagtäglich sah ich neue Kräuter,
Mild war die Luft, der Himmel heiter.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Und immer dunkler ward der Wald
Auch bunter Sänger Aufenthalt,
Es drang mir bald auf allen Wegen
Ihr Klang in süßen Duft entgegen.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Es quoll und trieb nun überall
Mit Leben, Farben, Duft und Schall,
Sie schienen gern sich zu vereinen,
Daß alles möchte lieblich scheinen.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

So dacht ich: ist ein Geist erwacht,
Der alles so lebendig macht
Und der mit tausend schönen Waren
Und Blüten sich will offenbaren?
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Vielleicht beginnt ein neues Reich –
Der lockre Staub wird zum Gesträuch
Der Baum nimmt tierische Gebärden
Das Tier soll gar zum Menschen werden.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Wie ich so stand und bei mir sann,
Ein mächtger Trieb in mir begann.
Ein freundlich Mädchen kam gegangen
Und nahm mir jeden Sinn gefangen.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Sie ging vorbei, ich grüßte sie,
Sie dankte, das vergeß ich nie –
Ich mußte ihre Hand erfassen
Und Sie schien gern sie mir zu lassen.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Uns barg der Wald vor Sonnenschein
Das ist der Frühling fiel mir ein.
Kurzum, ich sah, daß jetzt auf Erden
Die Menschen sollten Götter werden.
Nun wußt ich wohl, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Novalis
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Frühling über's Jahr

mei-_weblog

Das Beet, schon lockert
Sichs in die Höh,
Da wanken Glöckchen
So weiß wie Schnee;
Safran entfaltet
Gewaltge Glut,
Smaragden keimt es
Und keimt wie Blut.
Primeln stolzieren
So naseweis,
Schalkhafte Veilchen,
Versteckt mit Fleiß;
Was such noch alles
Da regt und webt,
Genug, der Frühling,
Er wirkt und lebt.
Goethe
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Vom Schwimmen in Seen und Flüssen

brecht

Im bleichen Sommer, wenn die Winde oben
Nur in dem Laub der großen Bäume sausen
Muß man in Flüssen liegen oder Teichen
Wie die Gewächse, worin Hechte hausen.
Der Leib wird leicht im Wasser. Wenn der Arm
Leicht aus dem Wasser in den Himmel fällt
Wiegt ihn der kleine Wind vergessen
Weil er ihn wohl für braunes Astwerk hält.

Der Himmel bietet mittags große Stille.
Man macht die Augen zu, wenn Schwalben kommen.
Der Schlamm ist warm. Wenn kühle Blasen quellen
Weiß man:ein Fisch ist jetzt durch uns geschwommen.
Mein Leib, die Schenkel und der stille Arm
Wir liegen still im Wasser, ganz geeint
Nur wenn die kühlen Fische durch uns schwimmen
Fühl ich, daß Sonne überm Tümpel scheint.

Wenn man am Abend von dem langen Liegen
Sehr faul wird, so, daß alle Glieder beißen
Muß man das alles, ohne Rücksicht, klatschend
In blaue Flüsse schmeißen, die sehr reißen.
Am besten ist's, man hält's bis Abend aus.
Weil dann der bleiche Haifischhimmel kommt
Bös und gefräßig über Fluß und Sträuchern
Und alle Dinge sind, wie's ihnen frommt.

Natürlich muß man auf dem Rücken liegen
So wie gewöhnlich. Und sich treiben lassen.
Man muß nicht schwimmen, nein, nur so tun, als
Gehöre man einfach zu den Schottermassen.
Man soll den Himmel anschaun und so tun
Als ob einen ein Weib trägt, und es stimmt.
Ganz ohne großen Umtrieb, wie der liebe Gott tut
Wenn er am Abend noch in seinen Flüssen schwimmt.

Bertolt Brecht
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Vlucht van de vogel

capri

soms op een vleugje wind
soms in een storm
vliegen zij op
een wolk van vogels
voor de zon

welke dromen
bevliegen de vogels
dat zij zich
lichtvaardig
in zoveel lucht
begeven

Bert Schierbeek
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Terzinen über die Liebe

Brecht_rapidweaver

Sieh jene Kraniche in großem Bogen!
Die Wolken, welche ihnen beigegeben
Zogen mit ihnen schon, als sie entflogen
Aus einem Leben in ein andres Leben.
In gleicher Höhe und mit gleicher Eile
Scheinen sie alle beide nur daneben.
Daß also keines länger hier verweile
Daß so der Kranich mit der Wolke teile
Den schönen Himmel, den sie kurz befliegen
Und keines andres sehe als das Wiegen
Des andern in dem Wind, den beide spüren
Die jetzt im Fluge beieinander liegen.
So mag der Wind sie in das Nichts entführen;
Wenn sie nur nicht vergehen und sich bleiben
So lange kann sie beide nichts berühren
So lange kann man sie von jedem Ort vertreiben
Wo Regen drohen oder Schüsse schallen.
So unter Sonn und Monds wenig verschiedenen Scheiben
Fliegen sie hin, einander ganz verfallen.
Wohin, ihr?
          Nirgendhin.
Von wem entfernt?
          Von allen.
Ihr fragt, wie lange sind sie schon beisammen?
Seit kurzem.
          Und wann werden sie sich trennen?
                                                              Bald.
So scheint die Liebe Liebenden ein Halt.

Bertolt Brecht
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Lied Vom Kindsein

Als das Kind Kind war,
ging es mit hängenden Armen,
wollte der Bach sei ein Fluß,
der Fluß sei ein Strom,
und diese Pfütze das Meer.
Als das Kind Kind war,
wußte es nicht, daß es Kind war,
alles war ihm beseelt,
und alle Seelen waren eins.
Als das Kind Kind war,
hatte es von nichts eine Meinung,
hatte keine Gewohnheit,
saß oft im Schneidersitz,
lief aus dem Stand,
hatte einen Wirbel im Haar
und machte kein Gesicht beim fotografieren.
Als das Kind Kind war,
war es die Zeit der folgenden Fragen:
Warum bin ich ich und warum nicht du?
Warum bin ich hier und warum nicht dort?
Wann begann die Zeit und wo endet der Raum?
Ist das Leben unter der Sonne nicht bloß ein Traum?
Ist was ich sehe und höre und rieche
nicht bloß der Schein einer Welt vor der Welt?
Gibt es tatsächlich das Böse und Leute,
die wirklich die Bösen sind?
Wie kann es sein, daß ich, der ich bin,
bevor ich wurde, nicht war,
und daß einmal ich, der ich bin,
nicht mehr der ich bin, sein werde?
Als das Kind Kind war,
würgte es am Spinat, an den Erbsen, am Milchreis,
und am gedünsteten Blumenkohl.
und ißt jetzt das alles und nicht nur zur Not.
Als das Kind Kind war,
erwachte es einmal in einem fremden Bett
und jetzt immer wieder,
erschienen ihm viele Menschen schön
und jetzt nur noch im Glücksfall,
stellte es sich klar ein Paradies vor
und kann es jetzt höchstens ahnen,
konnte es sich Nichts nicht denken
und schaudert heute davor.
Als das Kind Kind war,
spielte es mit Begeisterung
und jetzt, so ganz bei der Sache wie damals, nur noch,
wenn diese Sache seine Arbeit ist.
Als das Kind Kind war,
genügten ihm als Nahrung Apfel, Brot,
und so ist es immer noch.
Als das Kind Kind war,
fielen ihm die Beeren wie nur Beeren in die Hand
und jetzt immer noch,
machten ihm die frischen Walnüsse eine rauhe Zunge
und jetzt immer noch,
hatte es auf jedem Berg
die Sehnsucht nach dem immer höheren Berg,
und in jeden Stadt
die Sehnsucht nach der noch größeren Stadt,
und das ist immer noch so,
griff im Wipfel eines Baums nach dem Kirschen in einemHochgefühl
wie auch heute noch,
eine Scheu vor jedem Fremden
und hat sie immer noch,
wartete es auf den ersten Schnee,
und wartet so immer noch.
Als das Kind Kind war,
warf es einen Stock als Lanze gegen den Baum,
und sie zittert da heute noch.

Peter Handke

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Twee minuten lente

april

Ik wist niet dat de maan hier scheen
boven de naakte beukebomen
in de eerste dagen van april.
Nooit is een voorjaar zo gekomen,
zo plotseling, zo fel, zo pril:
er waarden ongekende geuren,
de kruin der bomen wiegde zacht,
de struiken, in den vroegen nacht,
kregen een schijn van kleuren.
Het duurde slechts een paar minuten,
fluwelig vloog een uil voorbij,
een wind stak op, de regen viel
en al de voorjaarsattributen
lagen verregend in de klei.
Toen zag ik dat nog lichten brandden
aan vele vensters in de stad,
ik dacht: ik heb dit jaar mijn deel
aan zuiverheid en jeugd gehad,
maar twee minuten is niet veel.

Jan van Nijlen (1884-1965)
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Uitkoom

merel

Er gaat iets nieuw beginnen
vanbuiten en vanbinnen.
De zwerte merel fluit,
de tulpen komen uit;
en lauwe huiveringen
doordringen alle dingen,
doordringen ook ons hert
dat dof en triestig werd
in't langzaam grijs der dagen.
Men voelt zich lijk de hagen,
die in de harde gronden
verstard gevangen stonden,
maar nu tot in hun toppen
nieuw' sappen voelen kloppen.
Het groen, het juicht eruit!
En iemand op een fluit
blaast jonge zotte zinnen,
om wat er gaat beginnen
te wroeten en te wringen
in ons en alle dingen.

Felix Timmermans
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Schneeglöckchen

Schneegloeckchen

`s War doch wie ein leises Singen
In dem Garten heute nacht,
Wie wenn laue Lüfte gingen:
"Süße Glöcklein, nun erwacht,
Denn die warme Zeit wir bringen,
Eh's noch jemand hat gedacht."
's war kein Singen, 's war ein Küssen,
Rührt die stillen Glöcklein sacht,
Daß sie alle tönen müssen
Von der künftgen bunten Pracht.
Ach, sie konntens nicht erwarten,
Aber weiß vom letzten Schnee
War noch immer Feld und Garten
Und sie sanken um vor Weh.
So schon manche Dichter streckten
Sangesmüde sich hinab,
Und der Frühling, den sie weckten,
Rauschte über ihrem Grab.

Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857)
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Lente

fruehling

Na de klare taal van de winter
– de waarheid is wat je ziet –
zaait lente een zachte verwarring.

Bomen verbergen zich tussen
het groen, aarde gaat schuil
onder struiken en bloemen.

Gebrek aan karakter grijpt snel
de kans om zich te verhullen.
Kijken wordt nu vermoeden van

wat je niet ziet. Zoeken naar
de binnenkant der dingen,
het hart van het landschap.

Marc Tritsmans
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Onder de appelboom

garten_hey

Ik kwam thuis, het was
een uur of acht en zeldzaam
zacht voor de tijd van het jaar,
de tuinbank stond klaar
onder de appelboom

ik ging zitten en ik zat
te kijken hoe de buurman
in zijn tuin nog aan het spitten
was, de nacht kwam uit de aarde
een blauwer wordend licht hing
in de appelboom

toen werd het langzaam weer te mooi
om waar te zijn, de dingen
van de dag verdwenen voor de geur
van hooi, er lag weer speelgoed
in het gras en verweg in het huis
lachten de kinderen in het bad
tot waar ik zat, tot
onder de appelboom

en later hoorde ik de vleugels
van ganzen in de hemel
hoorde ik hoe stil en leeg
het aan het worden was

gelukkig kwam er iemand naast mij
zitten, om precies te zijn jij
was het die naast mij kwam
onder de appelboom, zeldzaam
zacht en dichtbij
voor onze leeftijd.

Rutger Kopland
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Een zwemmer is een ruiter

zwemmen

Zwemmen is losbandig slapen in spartelend water,
is liefhebben met elke nog bruikbare porie,
is eindeloos vrij zijn en inwendig zegevieren.

En zwemmen is de eenzaamheid betasten met vingers,
is met armen en benen aloude geheimen vertellen
aan het altijd allesbegrijpende water.

Ik moet bekennen dat ik gek ben van het water.
Want in het water adem ik water, in het water
word ik een schepper die zijn schepping omhelst,
en in het water kan men nooit geheel alleen zijn
en toch nog eenzaam blijven.

Zwemmen is een beetje bijna heilig zijn.

Paul Snoek

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Schläft ein Lied in allen Dingen

eichendorf_richter_mas

Schläft ein Lied in allen Dingen,

die da träumen fort und fort,

und die Welt hebt an zu singen,

triffst du nur das Zauberwort.

Joseph von Eichendorff
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Waterfall (a haiku by Yosa Buson).

haiku_waterval

From hither and yon,
The sounds of a waterfall
Bounce off young leaves.

Wochi-kochi ni
taki no oto kiku
wakaba kana

By
Yosa Buson (1716-1783)

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Kinderjaren

pastorie_marcelvangunst

Ik zoek een tijd te doen herleven, die
betekenis moet geven aan het heden;
reëler dan de dingen die wij deden
wordt wat wij waren in de fantasie.

De zolder van de oude pastorie,
onttogen aan het huishouden beneden,
omsloot een rijk dat niemand mocht betreden,
maar dat ik blijvend in den blinde zie.

God zat des avonds aan met het gezin,
en achter hoge vensters ruisten bomen
een eindeloos nabije hemel in.

Ik weet niet waar het kind ons is ontkomen,
maar eens wordt ieder einde, elk begin,
weer in dit doodstil ruisen opgenomen.

J.P. Rawie
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Het is

vogels_marcelvangunst

Het is niet het grote gebaar, niet
het oorverdovende geblaat, niet
het overweldigend mooie maar door
zoveel ogen stukgekeken landschap.

Het is het geritsel van een onzichtbare
egel vlakbij in de haag. Het zwijgende
groeien van twijgen, het zwellen van
vruchten. En hier in mijn hand

de razende hartslag van een vogel
in het donker op weg naar zijn nest
tegen het raam aangevlogen.
Waarover moet worden gepraat.

Marc Tritsmans
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Konijn

visjes

Bij Noordwijk zwom een nat konijn
te midden van een school tonijn.
'Tja,' sprak het beest, 'dat tomt er van
als men de ta niet zeggen tan'.

Kees Stip


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Vorfrühling

veilchen_marcelvangunst

Durch die frühe Dämmerung
Geh ich ganz in Träumen hin,
Und ich weiß es nicht, warum
Ich so still und selig bin,
Dass mein Herz ganz hold und leicht
wie ein Veilchenstrauß sich trägt -
Plötzlich überkommt es mich:
Horch, die erste Amsel schlägt ...

Ina Seidel
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Rügen

ruegen_marcelvangunst

Tief und still
in grauem Regen
liegen Wald und
liegen Wiesen ...
tief und still
mit müden, schweren
Wellen
schleppt das Meer zum Strand ...
graue Möwen
flügelschlagend
schreien um die Kreidefelsen,
und im weißen
Dunst der Ferne
zieht in breitgeballter Wolke
dicken Qualmes,
wie der schwarze
Schwan des Todes,
horizontentlang ein Dampfer,
tief und still
in grauem Regen.

Cäsar Flaischlen (Ps. C.F. Stuart)
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Die Nacht

wald_nacht_marcelvangunst

Wie schön, hier zu verträumen
Die Nacht im stillen Wald,
Wenn in den dunklen Bäumen
Das alte Märchen hallt.

Die Berg im Mondesschimmer
Wie in Gedanken stehn,
Und durch verworrne Trümmer
Die Quellen klagend gehn.

Denn müd ging auf den Matten
Die Schönheit nun zur Ruh,
Es deckt mit kühlen Schatten
Die Nacht das Liebchen zu.

Das ist das irre Klagen
In stiller Waldespracht,
Die Nachtigallen schlagen
Von ihr die ganze Nacht.

Die Stern gehn auf und nieder -
Wann kommst du, Morgenwind,
Und hebst die Schatten wieder
Von dem verträumten Kind?

Schon rührt sich's in den Bäumen,
Die Lerche weckt sie bald -
So will ich treu verträumen
Die Nacht im stillen Wald.

Joseph von Eichendorff
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Das Kälbchen

koeien_mas

Es spielt das Kind vom Rind im Wind,
ist froh und guten Mutes.
Es kennt nicht Not, nicht den Papa,
nicht den Geruch des Blutes.

Der Weg ist weit, der Kasten eng,
das Kälbchen ahnt nichts Gutes.

Der Schlächter ist kein schlechter Mann,
doch muß er's tun — und tut es.

Das Kälbchen existiert nicht mehr,
in unsern Mägen ruht es,
doch nachts erscheint es uns im Traum,
und traurig muh — muh — muht es.

Heinz Erhardt
Audio
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Brieven op zee

zeilboot_marcelvangunst

Gelezen worden ze ontelbre malen,
Al was de inhoud haast vooruit geweten,
Van 't zelfde levensstof in alle talen
En op den duur tot op het woord versleten.

Toch weer ontvouwd, na 't eenzaam avondeten,
Des nachts op wacht, te kooi en na 't verhalen;
Voor hen die zooveel eenzaamheid verbeten
Is uit die letters leeftocht nog te halen.

Tusschen lieve en liefhebbende steeds staat er
Van kroost, huis, dorp en eiland weer 't alleen
Bij trouw, geboorte en dood gevarieerd relaas.

Na tal van reizen is het of een waas
't Bekende aan land omhult, men is alleen
En hoort bij 't schip en houdt het met het water.

J. Slauerhoff
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Toneelhemel en jazzkelder

jazz_marcelvangunst

Geen nacht gaat voorbij zonder de blues, zingt de jazzman.
Geen nacht zonder Hamlet, verzucht de toneelman.
De schouwburg zijn geheime woning. Zijn huid een regenjas,
want uit de hemel van het toneelhuis vallen tranen.
Het leven dat hij doorneemt, is onecht en nabootsing.

Opdracht de vluchtige kroniekschrijver te zijn.
Gedacht, dat, als woorden adem zijn,
als adem leven is,
niemand nog adem heeft als het gordijn valt.

Maar welbespraakt zingt de jazzman de blues
en wellustig sluit hij zijn lippen om de saxofoon.

© Kester Freriks
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Träumerei (1. Fassung)

trakl_marcelvangunst

Sanftes Leben wächst im Stillen
Schritt und Herz durchs Grüne eilt
Liebendes an Hecken weilt,
Die sich schwer mit Düften füllen.

Buche sinnt; die feuchten Glocken
Sind verstummt, der Bursche singt
Feuer Dunkeles umschlingt
O Geduld und stumm Frohlocken.

Frohen Mut gib noch zum Ende
Schön beseelte, stille Nacht,
Goldnen Wein, den dargebracht
Einer Schwester blaue Hände.

Georg Trakl
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Heimwee?

heimweh_marcelvangunst

Waarom trekt men een droef gezicht
als een rijnaak met een klein licht
de nacht invaart ?
Waarom stemt een rangeerterrein
melancholiek, en wordt een trein
lang nagestaard ?

Ik had als kind een huis en haard
en voor mijn toekomst werd gespaard
en in die kring
heb ik 't zigeunervolk benijd
dat zonder doel of zekerheid
langs 't koren ging.

Heimwee hoe komt iemand erbij
als hij nog woont in 't huis waar hij
geboren is?
Wat is er dat hem denken doet
dat iets heel dierbaars al voorgoed
verloren is?

Willem Wilmink
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Warum die Zitronen sauer wurden


zitrone_marcelvangunst

Ich muß das wirklich mal betonen:
Ganz früher waren die Zitronen
(ich weiß nur nicht genau mehr, wann dies
gewesen ist) so süß wie Kandis.

Bis sie einst sprachen: "Wir Zitronen,
wir wollen groß sein wie Melonen!
Auch finden wir das Gelb abscheulich,
wir wollen rot sein oder bläulich!"

Gott hörte oben die Beschwerden
und sagte: "Daraus kann nichts werden!
Ihr müßt so bleiben! Ich bedauer!"
Da wurden die Zitronen sauer . . .

Heinz Erhardt
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Textielstad

panorama_enschede_1907

Het is het eindpunt van de trein,
bijna geen mens hoeft er te zijn,
bijna geen hond gaat zover mee:
Enschede.

De burchten van de nijverheid
staan er nog her en der verspreid:
spelonken, hol en afgeleefd,
waar nu de wind vrij spel in heeft.

Textielbaronnen van weleer,
hun jachtgebied bestaat niet meer.
Waar zouden ze gebleven zijn,
Van Heek, Ter Kuile, Blijdenstein?

Hebben ze kinderen voortgebracht,
hebben ze hier nog nageslacht,
of koos dat snel een betere stee
dan Enschede?

Krim, Berkenkamp, Sebastopol,
het is voorbij. De maat is vol.
Bijna geen mens heeft hier nog weet
van uw gelatenheid, uw leed.

Dwars door het uitgeteerde hart
loopt nu een kale boélevart
met postkantoor en V & D.
O, Enschede. Enschede.

©
Willem Wilmink
(click for a large version of the panorama-photo I bought some weeks ago)
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Slaapliedje

abendlied_marcelvangunst

Het schaap heeft slaap,
de koe is moe,
het varken doet
zijn oogjes toe.

Het paard kijkt over
't prikkeldraad
en denkt: Het is
ontzettend laat.

De kip zegt zacht
nog één keer: Tok.
En ach, daar slaapt ze
op haar stok.

De boer kruipt ook
het bed maar in,
lekker dicht
bij zijn boerin.

©
Willem Wilmink
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Bücher

mein_buch_marcelvangunst

Alle Bücher dieser Welt
Bringen dir kein Glück,
Doch sie weisen dich geheim
In dich selbst zurück.

Dort ist alles, was du brauchst,
Sonne, Stern und Mond,
Denn das Licht, danach du frugst,
In dir selber wohnt.

Weisheit, die du lang gesucht
In den Bücherein,
Leuchtet jetzt aus jedem Blatt —
Denn nun ist sie dein.

©
Hermann Hesse
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Februarie

anvers_marcelvangunst

Dat is het eerste van de lente in de havenstad: een volle
----bries van de stroom,
zo vol als het gelaat van een boerenjongen die in een
----mondharmonika blaast,
een bries die over de stad vaart en even onvermoeid is als
----die dorpsmuziekant.
De wind die de eerste maal dit jaar een zelfstandige
----vreugde heeft gevonden.
Enkel wind te zijn, tomeloos, mateloos, ongebonden.
Wind te zijn, te waaien in de boom,
in al de bomen. Geen enkel vertoont groen
en toch is geen enkele nog winterdood. Tijd van de blijde
----boodschap,
zelfstandige tijd die een eigen leven scheppen gaat:
een eigen geboorte, een eigen leven, oogst en dood.
Wind te zijn; de kerktorens, de oude heksen, te buigen,
----te dwingen tot kinderspel.
Wind te zijn even dwaas tegenover de jonkvrouwelijke
----katedraal.
En zó'n goddelik genot met de ernst te zwetsen:
de hoed van een parlementslid vijftig meter ver te dragen
of legendaries akelig te doen achter schilden en
----uithangborden!

Een grote dag die de kristelijke liefde bezingt in een nog
----heidense roes.
Als gister misschien schijnen bomen even dood. Maar de
----lucht is de miljonaire trilling van leven daarrond.
Geen winteravond meer, doch elk gerucht vergaat in een
----vreugde-echo.
Zo'n dwaas geluk kent een knaap die plots te zwemmen
----gevat heeft, of fiets te rijden.
Er is nog niets tastbaar veranderd. Dat is juist het grote
----van het genot.
Gister: aleksandrijnen over wintermajesteit. En nu:
de lach van een volksjongen die van een vlondertje het
----water invalt, – het goede, warme water, –
en daarom lacht.

Nergens is er een détailbewijs van de nakende lente. Enkel
----de algemene adem.
De jongen die blaast in een mondharmonika! De wind
----van de stroom.
Over de stad, het land in. De kleine dorpen
----schommelend. Over de bergen!
Broedergroet aan het volk over de grenzen!
De wind van onze haven die al de volkeren verfrist.
De muziek van de wind: de bassen onderlijnen door een
----Internationale!
Morgen zullen de mannelike cello's het lied hervatten.

Paul van Ostaijen
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De oude kroeg

stammtisch_marcelvangunst

Ik houd zozeer van die verlaten kroegen
buiten de stad in het namiddaguur,
men droomt er rustig, wachtend op den vroegen
schemeravond, naast een gezellig vuur.

Sedert een eeuw misschien ligt hier wit zand
op de geschuurde en uitgesleten planken.
Alles is oud, de stoelen en de blanke
tafels. Dit is een huis, een vaderland.

'k Zie door het raam een tuin die druipt van regen,
de winterlucht is mistig, grijs en geel,
en alles wat ik lijdzaam heb verzwegen
dringt plots in kroppend snikken naar mijn keel.

En toch ben ik gelukkig, want nooit kende
mijn jeugd den vrede die ik nu gevoel;
'k weet mij nu nader bij mij menselijk doel:
de dood, maar zonder 't masker der ellende.

Jan van Nijlen
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Stuwmeer

talsperre_marcelvangunst

Toen de dam klaar was
begon het water te stijgen.
Kilte ving aan in de berg-
wand. De bomen begrepen
niet hoe zij stikten in wat
hen lief was. Vissen kwamen
te zwemmen in de wijngaard.

Schreeuwend breken mijn kinderen
het gladde watervlak. Ik wil
hen roepen: acht niet de pijn
van tekort, maar vrees de on-
keerbare kracht van teveel, hoor
mij, hoe ik roep, hoe ik keihard zwijg.

Zij maken fonteinen en regenbogen.
Zij lachen en luisteren niet, daar
aan de bovenkant van de diepte,
aan de overkant van de tijd.

© Anna Enquist
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Avendgeluiden

Er moeten witte hoeven achter de zoom staan
van de blauwe velden langs de maan
's avonds hoort gij aan de verre steenwegen
paardehoeven
dan hoort gij alles stille waan
van verre maanfonteinen zijpelt plots water
- gij hoort plots het zijpelen
van avondlik water -
de paarden drinken haastig
en hinniken
dan hoort men weer hun draven stalwaarts

Paul van Ostaijen
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Bij de kapper

bubikopf_marcelvangunst

Knip, knip, knip,
kijk maar niet zo sip,
wees maar dapper
bij de kapper.
Knip knip knip.

©
Willem Wilmink
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Einer jener klassischen...

screenshot_01

© Rolf Dieter Brinkmann
Rowohlt
About this poem.
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Het volle leven

taarten_marcelvangunst

Zullen we
zei ze
samen
in een groot bed
in een hotel -
kamer
gaan liggen
met pyjama's
aan en
dan de knecht
taart
laten brengen?

Judith Herzberg
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Februarizon

februar_marcelvangunst

weer gaat de wereld als een meisjeskamer open
het straatgebeuren zeilt uit witte verten aan
arbeiders bouwen met aluinen handen aan
een raamloos huis van trappen en piano's.
de populieren werpen met een schoolse neiging
elkaar een bal vol vogelstemmen toe
en héél hoog schildert een onzichtbaar vliegtuig
helblauwe bloemen op helblauwe zijde.
de zon speelt aan mijn voeten als een ernstig kind.
ik draag het donzen masker van
de eerste lentewind

Paul Rodenko
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Blauer Schmetterling

vlinders_marcelvangunst

Flügelt ein kleiner blauer
Falter vom Wind geweht,
Ein perlmutterner Schauer,
Glitzert, flimmert, vergeht.
So mit Augenblicksblinken,
So im Vorüberwehn
Sah ich das Glück mir winken,
Glitzern, flimmern, vergehn.

Hermann Hesse
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Matrosensang

matrosen_marcelvangunst

Herr Steuermann, ach Steuermann,
Mein Herz ist gar so schwer.
»So bind ein gut Stück Eisen dran
Und wirf es über Bord ins Meer.«

Ob meine schwangere Liebste weint?
Eine Trän? Zwei Trän? Drei Trän?
Ho! Meine krumme Mutter meint,
Ich sei ein reicher Kapitän.

Ist Mutters Haus mit Stroh gedeckt,
W